Die immergültige Lösung

Anscheinend habe ich es noch nicht klar und oft genug verdeutlicht, deshalb hier:

Die Lösung für alle Probleme und Fragestellungen liegt immer bei einem selber.


So geht es überhaupt nicht darum Deutschland zu retten oder aufzuklären, denn das wäre eine Erwartung an ein Kollektiv, und die muß enttäuscht werden, weil in einem Volk so viele Faktoren zusammenspielen, die von einem Einzelnen sowieso nicht beeinflußt werden können und auch gar nicht sollen. Selbst bestimmte stark wirkende Machthaber und Propagandisten konnten das nicht; sie haben nur bestimmte, vorhandene Strömungen im Volk aufgegriffen und für sich umgemünzt (was das Volk wiederum guthieß oder zumindest über sich ergehen ließ; niemand kann beeinflußt oder manipuliert werden, der nicht von sich aus glauben will).


Erwartungen bringen einem gar nichts, lassen einen höchstens enttäuscht und verbittert zurück, weil nicht das eingetreten ist, was man wollte. Erwartungen sind nicht Indikator eines strebsamen, zielgerichteten Lebens, sondern eine Projektion in die Zukunft des Verstandes, der gerne seine Ideen durchgedrückt haben will, weil er meint, daß es ihm dann besser gehen würde. Tut es das aber wirklich?


Das heißt nicht, nun gar nichts zu machen. Das wird immer mißverstanden. Man macht Dinge nur in einer Art und Weise, die für einen selber sinnvoll und profitabel sind, und zwar sofort, nicht damit irgendwann mal was passiert. Man ist dann automatisch nicht mehr darauf angewiesen, von anderen Lob oder Bestätigung zu bekommen. Das ist sicher nett, aber für einen selber letztlich nicht wirklich entscheidend.


Das Ziel ist dann also nicht mehr irgendwo da draußen - und sei es irgendein bestimmter Zustand, in dem ich gerne wäre, mental oder körperlich - sondern immer und überall in der eigenen Hand.


Damit wird auch klar, wo die eigentliche Lösung stattfindet. Nicht im außen. Nicht in Kritik am Regime, nicht im Sich-reiben z. B. an der Migrationsproblematik, sondern im Leben der eigenen Kraft. Mehr ist nicht nötig. Das ist bei all diesen Punkten, die beste aller Antworten. Im selben Moment ist auch die Klarheit da, die einfache Lösung zu sehen, die nur heißen kann: Ermuntern von Einzelnen, aus ihrer Duckmäuserei und ihrem Wegschauen aufzustehen, und Licht in ihr Leben zu lassen. Sich selber zu ermächtigen, sich die Erlaubnis zu geben, die Grundlage dieser Existenz zu sein (wie es von Natur aus auch ist).


Nur so verliert auch ein Regime seine scheinbare Bedeutung. Nur so würde hier kein Vakuum entstehen, daß von kulturfremden Einwanderer gefüllt werden will. Nur so kann auch wieder ein blühendes Gemeinwesen von freien und eigenverantwortlichen Individuen entstehen, die z. B. auch wieder mit echtem Geld anstatt mit vom inneren Wert her bei Null stehendem Falschgeld wirtschaften. All das wären zwangsläufige Konsequenzen von freien und starken Menschen. Die muß es aber erstmal geben. Und vor allem: Der muß man selber erstmal sein.


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Eine mögliche Antwort ist, sich aus einer - wenn man es so empfindet - falschen Familiendynamik zu befreien, die z. B. die eigenen Interessen übergeht und ignoriert. Von giftigen Eltern geprägt ist ein Entfalten des eigenen Wesens massiv vorbelastet. Vor allem wenn man nie das Gefühl hatte selber in seinen Interessen bestärkt und gehört zu werden, stattdessen für das Glück seiner Eltern verantwortlich zu sein, tagein tagaus schauen zu müssen, was sie wollen. Als Kind war das aber nie dein Job.


Volljährig und erwachsen ist nun aber eine gute Möglichkeit da, sich aus diesem Morast zu erheben, und sein Schicksal anzunehmen, was heißt sich nicht mehr klein und hilflos zu fühlen, sondern eben z. B. auch bestimmte, herunterziehende Kontakte loszuwerden, und durch weiterführende, aufbauende zu ersetzen. Damit ändert sich automatisch auch die eigene Lebenswirklichkeit. Man beginnt positiv zu wirken.


(Folgendes Buch ist hierbei goldwert, weil es endlich die Perspektive des Kindes ernstnimmt, und es nicht als unberechtigt und verzerrt abtut, wie es ja die gängige, hiesige Familienmoral fordert: Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen

Es werden auch mögliche Lösungsvorschläge angeboten, die bei Anwendung einen neuen Weg für einen selber bahnen können.)


© 2020 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, chrnikitin[at]protonmail.com, Impressum