Fehlendes Verständnis über Wertschöpfung

Was diese Grot-Eske da als SPD-Schranze von sich gegeben hat, ist mir überraschenderweise ziemlich reingefahren, denn diese Unlogik, Dummheit, gleichzeitg aber geradezu unverschämt auftretende Arroganz schreit so dermaßen zum Himmel, daß man ihr am liebsten zwei ordentliche Backpfeifen um die Ohren hauen würde, um sie auch nur einigermaßen wieder die Realität spüren zu lassen. In jedem gesunden Volk würde so eine Frau zum Mond geschossen werden, so frech, abgehoben und herablassend tritt dieser Mensch auf. Man muß sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Es geht aber nicht nur um diese Dame da, oder andere aus dieser Funktionärskaste, die sicher ähnlich ticken, sondern um ein generelles Fehlen des Verständnisses darüber, wo Werte herkommen und was es heißt, sie zu erbringen. In diesem Denken muß nämlich nichts geleistet werden, sondern das, was Menschen wollen und brauchen, genauso wie Geld, kommen da einfach aus dem Nichts: Puff, wie der Brei im Mund als Baby. Auf diesem geistigen Stand bewegen sich diese Figuren. Ich bin auf ein Interview von Heiko Schrang mit Attila Hildmann gestoßen, das ich vor allem deshalb interessant finde, weil Letzterer als selbständiger Unternehmer eine Lebensschule der Werterbringung durchlaufen ist und weiterhin durchläuft, und so auch Glaubwürdigkeit und persönlicher Ausstrahlung mitbringt Interessant ist, was in Twitter unter #attilahildmann kursiert. Auch hier tritt die pure Bösartigkeit und Fratze des normalen, deutschen Massenkonsumenten an den Tag, der jeden seriösen, mutig, vielleicht auch stolz auftretenden Einzelnen hierzulande versucht lächerlich zu machen, zu veräppeln, ja geradezu mit Gift und Gehässigkeiten zu bewerfen. Nur ist die Frage: Was haben diese Leute in ihrem Leben geleistet? Haben die ein Unternehmen mit zig Angestellten auf die Beine gestellt, ein Handwerk erlernt, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich vermarktet? Jetzt wollen aber genau die diesen Menschen in Mißkredit bringen, als unglaubwürdig, falsch, unter Wahnvorstellungen leidend und verrückt beurteilen? Ein Land, das so mit seinen Schaffenden umgeht ist dem Untergang geweiht. Wenn Blender, Neider und Mobber das Feld dominieren, ist diese Kultur nur eine hohle Fassade. Und das ist sie leider zum größten Teil auch, denn die wirklich großen Leistungen von Einzelnen sind entweder gänzlich unbekannt, liegen bereits sehr lange zurück oder werden bekämpft und niedergemacht. Was Attila Hildmann in dem Interview von sich gegeben hat, war jedenfalls sehr vernünftig wie ich finde, sachlich begründet und verdient deshalb den Hohn und Spott nicht, der gerade da über ihn ausgeschüttet wird.


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© 2020 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, chrnikitin[at]protonmail.com, Impressum