Der wahre Mensch

29/12/2017

Ich habe mir vorhin etwas von den Reden von Milo Yiannopoulos in Australien angehört und bin wirklich sehr beeindruckend wie gut er einfache Wahrheiten in Worte bringen kann. Z. B. was den Haß auf die westliche Welt, das Hofieren des Islam oder die Propagierung des Feminismus angeht, trifft er sehr präzise und vorbildlich begründet ins Schwarze. Er spricht eben vieles aus, was man selber irgendwie auch auf der Zunge hat.

 

Mich wundert es, daß in den USA oder Australien so viele Leute seinen Reden beiwohnen (wobei natürlich gleichzeitig auch viele dagegen rebellieren). Daran merke ich sehr gut die Rückständigkeit der Deutschen, denn hier würde er sicher nie so eine große Audienz bekommen. Ein Mensch wie er würde hier fertig gemacht werden. Auch wenn er seine Reden in Englisch hält, so wären die jüngeren und gebildeten Deutschen, die des Englischen mächtig sind, empört über seine Aussagen; da wäre ich mir sogar ziemlich sicher, denn ich kenne die Mentalität besonders von jungen Studenten hierzulande ziemlich gut. Sie haben eben fast alle genau die Denkweise, die Milo zurecht so radikal auseinandernimmt, weil sie ungemein viel Schaden anrichtet. Nicht umsonst prognostiziert er bzw. es war genauer gesagt eine Studie, die er präsentiert hat, daß 2050 der Anteil von Muslimen in Deutschland bei 20% liegen wird, wenn nicht noch mehr einwandern.

 

Wie dem auch sei, ist es immer wieder wohltuend zu sehen, wenn jemand endlich mal vorangeht und Tatsachen anspricht. Es tut einfach gut. Überall im Leben, wo gegen Falschheit Farbe bekannt wird, wo Zivilcourage zu Tage tritt. Ich kann auch sagen, daß das eigentlich der entscheidende Unterschied zwischen Menschen ist.

 

Es gibt Leute, die merken etwas, und sind ihrem Gewissen treu. Es kümmert sie was in ihrem Umfeld los ist, im näheren Lebensumkreis wie auch auf politischer, gesellschaftlicher Ebene. “They care about what’s happening”, würde es im Englischen heißen. “Care” ist hier das Schlüsselwort.

 

Der zweite Typ Mensch hat kein “Care”. Ihm ist alles scheißegal, solange es ihn nicht in seiner Bequemlichkeit stört, und er hat auch kein Verantwortungsgefühl. Er läßt die Dinge laufen. Dazu würde ich auch viele Advaita-Anhänger zählen, die meinen, daß sowieso alles passiert, weil es keinen Handelnden gibt. Da fehlt dann aber irgendwo das Herz in dem ganzen Getue.

 

Der dritte Typ ist dann wohl jemand, der das Unheil anrichtet, der zuschlägt, der Massen mobilisiert, Diktatoren, Militärgeneräle, regimekonforme Journalisten, Richter, Professoren, die aktiv Schaden anrichten; in Familien der aggressive Vater, während die Mutter als Koabhängige und Mensch des Typs 2 daneben sitzt und nichts unternimmt.

 

Es ist eine mögliche Beschreibung der Realität, wie ich sie durchaus empfinde. Das kann ich aber nur, weil ich alle drei Typen kennengelernt habe, und teilweise auch selber schon ausagiert habe. Im Einklang ist nur ein Mensch, und den kann man dann wohl erst berechtigt Mensch nennen, den es kümmert was mit ihm, was um ihn herum geschieht. Er sieht nicht nur sich, seine persönlichen Vorteile und Begierigkeiten, sondern über sich hinaus, über seinen Alltag, seine kleinkarierten Probleme, seinen Stolz. Seine Berufung, so spürt er, läßt nichts anderes zu.

 

Rede auf die ich bezugnehme:

Milo Down Under - Full Speech, https://www.youtube.com/watch?v=d4kLvlar8YU

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© 2019 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, chrnikitin[at]protonmail.com

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