Bei sich sein

13/12/2018

Thema Kommunikation. Wie ich verstehe, ist das Gegenüber nicht entscheidend. Wichtig ist der eigene Part dabei.

 

In der normalen Sicht ist das umgedreht. Es geht darum Andere zu überzeugen, man will, daß sie die eigene Sichtweise bestätigen. Dadurch entstehen die ganzen Streitereien und Diskussionen, wo am Ende nichts dabei herumkommt. Nicht aber, weil der Andere so blöd wäre, sondern weil ich meinen Stand verliere.

 

Wenn ich schon bei Selbstverantwortung bin, dann bin ich nur meinem Gewissen verantwortlich. Und das ist schon Aufgabe genug. Das liegt in meinem Bereich. Was der Andere macht liegt nicht in meinem Bereich, da kann nichts gemacht werden. Ein Gespräch hat deswegen nur den Sinn, sich selber etwas zu verdeutlichen. Und wenn das Gegenüber das nicht wertschätzt oder mitzieht, dann ist das in dem Moment alleine sein Problem.

 

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Beispiel: In einem Gespräch ging es um die Relation zwischen mir und der Deutschen Gesellschaft. Mein Punkt ist absolut klar: Andere Menschen können nicht manipuliert werden, von einer angeblich extrem mächtigen, geheimen Elite. Selbst wenn es so eine gibt, selbst wenn alle Medienkanäle und Hollywoodfilme von dieser Mafia beherrscht und mit Propaganda vollgestopft werden, so bin ich absolut nicht gezwungen, diese zu konsumieren. Und wenn ich das nicht bin, dann auch sonst niemand. Aber viele wollen sich mit Lügen vollstopfen, also machen sie das. Ich kann das nicht verhindern, wenn sie das wollen.

 

Diese Klarheit und Logik steht für sich. Daran gibt es nichts mehr herumzudeuteln. Der eigene Bereich ist damit vollständig.

 

Anderes Beispiel: Frauen. Es liegt nicht in meinen Möglichkeiten, daß eine auf mich anspringt, positiv auf mich reagiert. Da habe ich keine Einflußmöglichkeit. Aber in meinem Teil der Kommunikation habe ich sehr wohl Möglichkeiten. Nicht, um sie von mir zu überzeugen, sondern um mit mir im Einklang zu sein. Natürlich kann ich ihr von meinem Innenleben berichten, ihrer Wirkung auf mich. Da bin ich wieder bei mir.

 

So gelebt ist der Fokus auf dem, was ich tun kann. Nur das ist stimmig. Wieso sollte ich ständig auf das Schauen, was eh nicht veränderbar ist? Da verliere ich doch nur wertvolle Zeit und Energie, die ich für mich nutzen sollte. Im Grunde hängt alles im Leben damit zusammen.

 

Mit Frauen stehe ich da noch am Anfang. Da war mein Fokus bisher immer zu sehr auf dem, was gar nicht in meinen Möglichkeiten steht. Schwelgereien, Träumereien und Fantasien treten dann an die Stelle der Wirklichkeit. Und was wirkt? Wenn ich von mir her kommuniziere. Dann bin ich am Maximum. Natürlich ist dann nicht garantiert, daß ich Frauen näherkomme, aber das ist dann auch gar nicht mehr entscheidend. Die Belohnung ist nämlich bereits gegeben, weil ich mir selber näherkomme.

 

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Video

 

Kommunikation mit anderen Menschen - Die angebliche Manipulation der Masse - Der Einzelne ist ja nur Opfer, und will das gar nicht - Meine Aufgabe: Mir selber etwas klar machen - Die Angst, alleine da zu stehen - Der Irrtum sich auf ein "Wir" zu beziehen - Die Antwort im eigenen Bereich

 

 

 

 

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© 2019 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, chrnikitin[at]protonmail.com

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