Die Frustrierten hassen Antworten

10/11/2019

Guter Kommentar eines gewissen Ernst unter dem Beitrag Niklas Lotz: Deutschlands jüngster Merkel-Kritiker packt aus auf MM-News:

 

Wenn das Licht der Freiheitsliebe in den Herzen der Menschen erlischt, ist die Folge nicht neutrale Indifferenz, sondern Dunkelheit und Finsternis. Der Vertrauensselige, Schläfrige, Wehrlose und Unachtsame ist immer bedroht, und für den Schwachen ist es nur eine Frage der Zeit, bis er beraubt, erpresst, gedemütigt, versklavt oder getötet wird. - Roland Baader

 

Und dieses Licht der Freiheit ist in Deutschland weitgehend erloschen, weil in Deutschland die Bürger die Freiheit so wenig schätzen. Daraus entsteht dann das Versagen der Politik und das wird in Deutschland immer offensichtlicher. Leider profitieren allerdings zu viele Leute von dieser Politik oder glaubten davon zu profitieren.

Im Ergebnis ist der Staat zur großen Fiktion verkommen, nach der – im Sinne von Frédéric Bastiat – jedermann glaubt, auf Kosten jedermanns leben zu können. Und daher wird das System bis in den Untergang von einer Mehrheit gestützt.

 

Doch solange es Machthaber mit einem Gewaltmonopol und dem Monopol der Rechtsprechung sowie der Besteuerung in Staaten gibt, wächst die Unfreiheit und es wird immer wieder Zusammenbrüche, mit Versklavung der Bürger und unsäglicher Verelendung der Bürger geben. Daran ändert auch die Demokratie nichts.

 

Nur in einer Gesellschaft, in der das einzig wahre Menschenrecht gewahrt ist, nämlich das Recht, in Ruhe gelassen zu werden von jedem, den man nicht eingeladen hat oder den man nicht willkommen heißt (frei nach Roland Baader), wird sich etwas Grundlegendes hin zum Guten ändern. Eine solche Gesellschaft wäre dann im wahrsten Sinn eine freie Gesellschaft, in der die Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen nach Glück streben können.

 

Alles 100% richtig was der Verfasser hier beschreibt. Ohne die Freiheit des Einzelnen, von mir und dir, kann es Freiheit gar nicht geben, im Kollektiv schon gar nicht. Der Ursprung ist immer der Einzelne. Projiziert dieser aber diese Verantwortung von sich selber weg, so erlebt man das, was wir heute hier erleben: Verelendung, Versklavung und Zusammenbruch eines Gemeinwesens an allen Ecken und Enden.

 

Daß dieser Kommentar so negativ bewertet wurde - fünf Minus bei keinem Plus - zeigt, daß es stimmt was er sagt: Die Deutschen schätzen Freiheit nicht nur nicht, sie hassen sie sogar regelrecht, und besonders denjenigen, der ihnen das sagt. Lieber werden andere verantwortlich gemacht z. B. delegierte Politiker, "Mächtige", aber auch Unternehmer, Reiche, oder ganz einfach glückliche Menschen, als selber mal in den Spiegel zu schauen. 

 

Ich hatte z. B. schon öfter Gespräche mit scheinbar sehr systemkritischen Menschen, die an diesem Punkt völlig blind waren: Schuld ist immer die Merkel, oder der Soros, oder irgendwelche Mächte im Hintergrund. Die sind verantwortlich, die sind zuständig für all die Dinge, die durchaus nicht korrekt laufen, wo ich sicher auch zustimmen muß. Aber ich fühle mich als Opfer der Umstände, als armes, kleines Würstchen, frustriert, lahmgelegt, regelrecht kastriert. Damit bin ich aber genau der perfekte Hampelmann, den es braucht, damit sich so ein System etablieren kann. Ich bin nicht frei und stark, sondern schaue immer nach außen, was da passiert, ergreife nicht die Verantwortung für meine Seite, was das Einzige ist, was für mich möglich ist.

 

Hierzu ein Kommentar zu dem Kommentar von Ernst:

 

So schwafeln die superklugen Apologeten der NWO.

 

Genau das sind aber die Idioten. Die fühlen sich als superkluge Durchschauer, sind aber selber diejenigen, die das machen, was die dem anderen vorwerfen, nämlich nur ohnmächtig auf das Etablieren dieser NWO schauen. Sie selber sitzen im Loch, wollen aber, daß was passiert, warten auf irgendwelche Retter, irgendwelche Sprecher, Videomacher oder Politiker, damit die für sie den Karren aus dem Dreck ziehen. Sie machen sich selber nicht unabhängig z. B. von einem Kollektiv, ergreifen in ihrem eigenen Leben keine Konsequenzen indem sie sich lossagen von Horrorstories, und würden niemals auch nur auf die Idee kommen, stattdessen anzufangen selber Klarheit in ihrem Denken zu schaffen, positiv, nicht resignativ in ihrem Umfeld zu wirken. Das wäre nämlich eine wirkliche Antwort auf eine NWO, aber doch nicht frustriertes Herumkommentieren im Web.

 

Da sind alle Libertären schon um einiges weiter, weil sie zumindest mal theoretisch erfaßt haben, was Freiheit bedeutet. Ich kann nur für mich sprechen, daß sie alles andere als ein Sich-zurückziehen oder ein Ignorieren bedeutet, was einem ja diese Systemkritiker dann vorwerfen, man würde sich nicht mehr betroffen fühlen z. B. was die Überfremdung deutscher Städte durch kulturfremde Einwanderer oder die zunehmende Verarmung der Mittelschicht angeht. Man solle sich gefälligst genauso frustriert und klein fühlen wie sie, sind sie doch schließlich in ihren Augen die wahren Involvierten, die, die es wirklich kümmert, was hier in der Welt passiert, während man selber ja ein Weltflüchtiger ist, jemand der sich nicht genug kümmert. Besonders schlimm ist es, wenn man sagt "Die Deutschen", weil das würde ja die eigenen Arroganz offenbaren, man würde sich nicht mehr als Teil dieser Gruppe fühlen, und das ginge überhaupt nicht. Letztlich ist intelligentes Vorgehen alles andere als das: Man muß selber wie ein Laser sein, d. h. seine Energie für das Bündeln was wirklich notwendig ist, ansonsten verfliegt die Energie in alle Richtungen und es passiert gar nichts. Mein Job ist nicht die Aufklärung von Leuten, die es sowieso nicht interessiert Dinge zu durchschauen, die um sie herum passieren. Die Energie ist da richtig investiert, wo ich selber profitiere, und jeder andere, der daran teilhaben will, ist da willkommen, z. B. jetzt beim Lesen dieses Textes. Aber sicher auch wenn ich meinen Standpunkt vertrete, ohne von bestimmten Reaktionen z. B. Zustimmung, abhängig zu sein. Nur dann bin ich erst überhaupt eine Instanz, bei mir, und damit überhaupt erst ein Gegenspieler für all die Kräfte, die sich hier als mächtig aufführen, sei es als Falschgeldkartell oder Staatsapparat. Was die fürchten ist doch Menschen, die zu sich gefunden haben, die nicht manipulierbar sind, die auf ihre Medienberieselung nicht mehr angewiesen sind, und sich daran nicht mal reiben, weil das gar nicht mehr den Aufwand wert ist. Dafür würde einfach zu viel Energie flöten gehen, als wenn sie für mich selber zur Verfügung steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© 2019 Christian Nikitin, Freising, Deutschland, chrnikitin[at]protonmail.com

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